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Dom St. Petri

Bautzen | Veranstaltungsort, Sehenswürdigkeit

Dom St. Petri
Fleischmarkt 1
02625 Bautzen

Kirchlich war Bautzen Teil des 968 durch Kaiser Otto 1. gegründeten Bistums Meißen. Im 13. Jahrhundert wurde die um 1000 zu Ehren Johannes des Täufers errichtete Pfarr- zur Domkirche erhoben. Die Schenkung einer Petrusreliquie führte dann zu einer Namensänderung. Während sich in der Reformation Bischof und Domkapitel in Meißen dem lutherischen Glauben zuwandten, blieb das Bautzner Domkapitel dem katholischen Glaubensbekenntnis treu und verwaltete als Apostolische Administratur von 1560 bis 1921 den kleinen katholisch gebliebenen Rest Sachsens. Von der Wiedereinrichtung des Bistums 1921 bis zum Umzug von Bischof und Domkapitel nach Dresden 1980 war Bautzen Bischofssitz.
Von dieser ehemaligen Bedeutung zeugen Dom und die 1985 in den Räumen des Domdekanates eröffnete Schatzkammer bis heute. Im Domschatz werden liturgische Gefäße und Geräte, feingestickte Gewänder und Textilien, Bücher, Gemälde und Skulpturen, Devotionalien sowie kostbare Gläser gezeigt. Das älteste Stück im Domschatz ist ein Tragealtar vom Niederrhein, der in Limoger Emailtechnik gefertigt und um 1220 datiert ist.

Eintritt frei

Öffnungszeiten
Mo-Fr 10.00-12.00 u. 13.00-16.00 Uhr

Der Dom "St. Petri"
© 2010/Katholisches Dompfarramt St. Petri Bautzen
© Bernhard König, 2010/Katholisches Dompfarramt St. Petri Bautzen