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Das andere Gefängnis

Bautzen | spartenübergreifend

Ein Projekt zur demokratischen Früherziehung

Begleitet, aber eigeninitiativ, erkunden die Teilnehmer dieser „Spurensuche“ zunächst in kleineren Gruppen quasi
als Detektive das ehemalige Gefängnis – vom Keller bis unters Dach, vom Freihof bis in den Arresttrakt. Jeder kann
so ein Gefühl von dem gesamten Gebäude bekommen und es mit allen Sinnen wahrnehmen. Fragen werden beantwortet,
die historischen Zusammenhänge kindgerecht erklärt, geeignete Haftschicksale erzählt. Dabei helfen
auch mitgeführte Fotos und originale Objekte aus dem Gefängnis. Häftlingskleidung oder Handschellen liegen
nicht in der Vitrine, sondern in den Händen der jungen Besucher. Sie können die Geschichte wortwörtlich begreifen.
Leitfragen in dieser Projektphase sind: Was ist ein Gefängnis? Wie sieht eine Zelle aus? Wie ein Gefangenentransporter?
Was war anders in diesem Gefängnis? Gab es außer Verbrechern andere Gefangene? Was haben die
Gefangenen den ganzen Tag gemacht? Kommen heute solche anderen Menschen immer noch ins Gefängnis?
Was haben wir Menschen heute für Rechte? Gibt es besondere Rechte für Kinder? Diese Leitfragen stecken aber
nur den Rahmen. Der tatsächliche Verlauf des Projektes hängt von den Fragen der Kinder und deren Interesse ab.
Der Ablauf wird von den Teilnehmern mitbestimmt.


Veranstaltungsort: Gedenkstätte Bautzen
Zielgruppe: Kinder
Jugendliche
Alters-/Klassenstufe: 1./2. Schuljahr
3./4. Schuljahr
5./6. Schuljahr
Gruppengröße: bis 30 Personen
Kostenumfang: Für Gruppen aus pädagogischen Einrichtungen sind alle Führungen und Projekte kostenfrei.
Zeitumfang: ca. 3 Stunden
Angebotsform: Projekttage/-woche
Durchführende Einrichtung: Gedenkstätte Bautzen, Bautzen
Ansprechpartner:Susanne Hattig
Kontaktdaten:Telefon 0 35 91 - 53 03 63 oder Email susanne.hattig@stsg.smwk.sachsen.de