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Politische Justiz im Nationalsozialismus (1933-1945)

Bautzen | spartenübergreifend

In der NS-Diktatur wurden politische, religiöse und gesellschaftliche Gruppen, die nicht mit bestehenden Ideologie übereinstimmten, zunehmend kriminalisiert. Fünf Gruppen erarbeiten mit Hilfe von Gesetzen und Gerichtsakten Schicksale von Häftlingen, die vom NS-Regime aus politischen und religiösen Gründen in Bautzen inhaftiert wurden. Dabei finden sie heraus, wie mit Verordnungen und der Auflösung der Gewaltenteilung die Rechtsstaatlichkeit ausgehebelt wurde.

Vor Beginn der Projekte sehen die Schüler einen Film zur „Geschichte der Bautzener Gefängnisse“. Danach erschließen sich die Schüler in Kleingruppen die Inhalte des jeweiligen Themas selbstständig. Ein Fragebogen bietet eine Orientierungshilfe bei der Arbeit mit dem Material und für die anschließende Präsentation der Ergebnisse. Ihre Erkenntnisse stellen sich die Schüler gegenseitig in Form von Vorträgen, Führungen und Rollenspielen vor. Es entstehen Tabellen, Schaubilder und "mind-maps", die zur Nachbereitung mitgenommen werden können. Interessierten Lehrern steht für die Vor- und Nachbereitung sowie die Vertiefung der Projekte zusätzliches Arbeitsmaterial zur Verfügung. Alle Projekte sind für Schüler ab der 10. Klassenstufe geeignet.

Bei Fragen zu Inhalten und Methoden können Sie sich melden bei: Susanne Hattig 0 35 91 / 53 03 63 oder susanne.hattig@stsg.smwk.sachsen.de



Veranstaltungsort: Gedenkstätte Bautzen
Alters-/Klassenstufe: 9./10. Schuljahr
11./12. Schuljahr
Zeitumfang: 3,5 Stunden

Schüler beim Rollenspiel während des Schülerprojektes Friedliche Revolution in Bautzen
© 2005 / Bildarchiv der Gedenkstätte Bautzen