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Heimtückegesetz im Nationalsozialismus (1933-1945)

Bautzen | spartenübergreifend

Mit Hilfe des Heimtückegesetzes von 1934 konnte in der NS-Diktatur jeder bestraft werden, der etwas gegen Deutschland, Hitler oder das NS-Regime sagte. Die Schüler lernen anhand einer Gerichtsakte ein Schicksal kennen und erfahren, wie schnell man durch kritische Äußerungen in die Mühlen der NS-Justiz geraten konnte. Anschließend setzen sie sich über die Bedeutung des Gesetzes für das Miteinander der Menschen auseinander.

Vor Beginn der Projekte sehen die Schüler einen Film zur „Geschichte der Bautzener Gefängnisse“. Danach erschließen sich die Schüler in Kleingruppen die Inhalte des jeweiligen Themas selbstständig. Ein Fragebogen bietet eine Orientierungshilfe bei der Arbeit mit dem Material und für die anschließende Präsentation der Ergebnisse. Ihre Erkenntnisse stellen sich die Schüler gegenseitig in Form von Vorträgen, Führungen und Rollenspielen vor. Es entstehen Tabellen, Schaubilder und "mind-maps", die zur Nachbereitung mitgenommen werden können. Interessierten Lehrern steht für die Vor- und Nachbereitung sowie die Vertiefung der Projekte zusätzliches Arbeitsmaterial zur Verfügung.

Bei Fragen zu Inhalten und Methoden können Sie sich melden bei: Susanne Hattig 0 35 91 / 53 03 63 oder susanne.hattig@stsg.smwk.sachsen.de



Veranstaltungsort: Gedenkstätte Bautzen
Alters-/Klassenstufe: 9./10. Schuljahr
11./12. Schuljahr