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Geschichte des sowjetischen Speziallagers Bautzen (1945-1956)

Bautzen | spartenübergreifend

Die sowjetische Besatzungsmacht richtete nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Bautzen I ein sogenanntes Speziallager ein. In ihm sollten als "feindliche Elemente" geltende Personen, zum Beispiel Funktionäre der nationalsozialistischen Partei oder frühere Mitarbeiter im deutschen Repressionsapparat (Gestapo, Justiz), interniert werden. Bald wurde es jedoch fast ausschließlich zur Inhaftierung politischer Gegner der Besatzungsmacht genutzt. Briefe, Dokumente und Berichte der Häftlinge erzählen von Hunger, Kälte und Isolation der Speziallagerhäftlinge. Die Schüler lernen fünf Haftschicksale kennen und erfahren, wie das Lagerleben organisiert war.

Vor Beginn der Projekte sehen die Schüler einen Film zur „Geschichte der Bautzener Gefängnisse“. Danach erschließen sich die Schüler in Kleingruppen die Inhalte des jeweiligen Themas selbstständig. Ein Fragebogen bietet eine Orientierungshilfe bei der Arbeit mit dem Material und für die anschließende Präsentation der Ergebnisse. Ihre Erkenntnisse stellen sich die Schüler gegenseitig in Form von Vorträgen, Führungen und Rollenspielen vor. Es entstehen Tabellen, Schaubilder und "mind-maps", die zur Nachbereitung mitgenommen werden können. Interessierten Lehrern steht für die Vor- und Nachbereitung sowie die Vertiefung der Projekte zusätzliches Arbeitsmaterial zur Verfügung.

Bei Fragen zu Inhalten und Methoden können Sie sich melden bei: Susanne Hattig 0 35 91 / 53 03 63 oder susanne.hattig@stsg.smwk.sachsen.de



Veranstaltungsort: Gedenkstätte Bautzen
Alters-/Klassenstufe: 9./10. Schuljahr
11./12. Schuljahr
Zeitumfang: 3,5 Stunden