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Spitzel hinter Gittern – Häftlinge als Inoffizielle Mitarbeiter der Staatssicherheit

Bautzen | spartenübergreifend

Die Stasi errichtete in den Gefängnissen der DDR Spitzelsysteme. Gezielt wurden Häftlinge als Inoffizielle Mitarbeiter angeworben. Warum arbeiteten Häftlinge für die Staatssicherheit? Dieser Frage gehen die Schüler anhand von Stasi-Akten nach. Sie erfahren, wie Spitzel geworben wurden und welche Folgen die Spitzeltätigkeit für die Mithäftlinge hatte. Anschließend wird über die moralische Dimension des Verrats diskutiert. Im Vorfeld empfiehlt sich die Teilnahme an einer Führung durch die Gedenkstätte Bautzen.

Vor Beginn der Projekte sehen die Schüler einen Film zur „Geschichte der Bautzener Gefängnisse“. Danach erschließen sich die Schüler in Kleingruppen die Inhalte des jeweiligen Themas selbstständig. Ein Fragebogen bietet eine Orientierungshilfe bei der Arbeit mit dem Material und für die anschließende Präsentation der Ergebnisse. Ihre Erkenntnisse stellen sich die Schüler gegenseitig in Form von Vorträgen, Führungen und Rollenspielen vor. Es entstehen Tabellen, Schaubilder und "mind-maps", die zur Nachbereitung mitgenommen werden können. Interessierten Lehrern steht für die Vor- und Nachbereitung sowie die Vertiefung der Projekte zusätzliches Arbeitsmaterial zur Verfügung. Alle Projekte sind für Schüler ab der 10. Klassenstufe geeignet.

Bei Fragen zu Inhalten und Methoden können Sie sich melden bei: Susanne Hattig 0 35 91 / 53 03 63 oder susanne.hattig@stsg.smwk.sachsen.de



Veranstaltungsort: Gedenkstätte Bautzen
Alters-/Klassenstufe: 9./10. Schuljahr
11./12. Schuljahr
Zeitumfang: 3,5 Stunden