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Fr | 12.07.2019 | 19:30 Uhr

Am kürzeren Ende der SONNENALLEE

Bautzen | Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen | Aufführung

24. Bautzener Theatersommer
im Hof der Ortenburg

Die Komödie AM KÜRZEREN ENDE DER SONNENALLEE spielt in den 70er Jahren in Ostberlin, der Hauptstadt der DDR, in einer Zeit, in der es noch Abschnittsbevollmächtigte der Volkspolizei, verbotene Westmusik, FDJler und eine innerdeutsche Grenze gab. Die Mauer, der Antifaschistische Schutzwall, teilt die Stadt in zwei Teile. Micha ist Schüler und wohnt im Osten in einer Straße, deren längeres Ende im Westen und deren kürzeres Ende in der DDR liegt - die Sonnenallee, dazwischen verläuft die strengbewachte Grenze.
Hinter der Mauer lebt der Klassenfeind. Aber Osten hin, Westen her: Das Wichtigste für Micha sind seine Freunde, Musik und Mädchen. Da ist Miriam, die unbeschreibliche, unerreichbare Schulschönheit, der er sein Leben zu Füßen legt. Mit dem kritischen Blick der Jugend schauen sie auf die sie umgebende, grotesk anmutende Erwachsenenwelt zwischen Elternhaus, Schul- und FDJler Leben, Grenzposten, Stasi und Westverwandtschaft. Auf der Suche nach dem eigenen Platz im Leben müssen sie wählen zwischen Anpassung und Selbstbehauptung, Liebe und Verrat. Natürlich spielt dabei auch die Musik eine große Rolle.
Thomas Brussig veröffentlichte seinen Roman „Am kürzeren Ende der Sonnenallee“ im Jahre 1999, zeitgleich wurde die Verfilmung der SONNENALLEE (Regie: Leander Haußmann) ein Kinohit.
Nun, 20 Jahre später, 30 Jahre nach der Friedlichen Revolution 1989, wird SONNENALLEE auf der Bautzener Ortenburg den 24. Bautzener Theatersommer rocken.
Das wird Theater für alle – Ostler wie Westler, für Oma, Opa, Mama, Papa und die pubertierenden Sprößlinge & SONNENALLEE ist für alle gut.