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NEUERSCHEINUNG Oberlausitz – Orte der Reformation

Martin Luther war nie in der Oberlausitz. Dennoch hat sich innerhalb weniger Jahrzehnte der Großteil
der Bevölkerung für seine Ideen geöffnet. Nur die Zisterzienserinnenklöster St. Marienstern, St. Marienthal, das Magdalenerinnenkloster Lauban sowie das Domstift Bautzen widersetzten sich der Reformation und konnten einen Teil ihrer Untertanen beim alten Glauben halten. Aufgrund der eigenartigen Verfassungsverhältnisse, in der die Rittergutsbesitzer weitgehend eigenständig über Glaubensfragen entscheiden konnten, entwickelte sich eine außergewöhnliche konfessionelle Vielfalt, in der neben Lutheranern und Katholiken zeitweilig auch mährische Brüder und Schwenkfelder Aufnahme fanden und in der es mit der bis heute bestehenden, weltweit aktiven Herrnhuter Brüdergemeine sogar zur Bildung einer evangelischen Freikirche kam, die ihre Wurzeln in der
Reformation Martin Luthers hat.

Herausgeber: Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien
Redaktion: Lars-Arne Dannenberg
92 Seiten | 22 x 28 cm | mit zahlr., meist farb. Abb.
Journal, EUR 9,90 [D]
ISBN 978-3-374-04409-2
Evangelisches Verlagshaus GmbH
Vertrieb
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